Taxi, Massage, Latte Macchiato?!

Im Visier der Pusher & Promoter

Brodelnder Vulkan und todbringende Lava

Ja, ich hatte mir das hier alles etwas anders vorgestellt. Und nein, ich hatte es mir nicht romantisch und einsam vorgestellt, allerdings schon ein wenig beschaulicher. Etwas weniger ĂŒberlaufen, wenngleich mir jetzt schon mehrfach berichtet wurde, dass doch eigentlich wenig los sei. Der Vulkan Agung sei schuld, der nun schon öfter ordentliche Rauchwolken produziert hat, aber sich nicht anschickt, auszubrechen.

Alle warten nun gespannt darauf, wann Agung wohl sein Umfeld mit einer Eruption beglĂŒcken wird, und viele Touristen kommen deswegen nicht mehr. Sie Angst haben. Die haben ja immer Angst, die blöden Touristen; die Branche ist sehr fragil. Beim Urlaub wollen viele lieber kein Risiko eingehen, da kennen die keinen Spaß. Wie langweilig.

Der sanftmĂŒtige, balinesische Pusher

Jedem, der sich schon einmal an einem Ă€hnlichen Ort wie Bali aufgehalten hat, ist natĂŒrlich klar, dass die meisten Einheimischen vom Tourismus leben und entsprechend geschĂ€ftstĂŒchtig sind. Das ist in den LĂ€ndern, die ich kenne, sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gt. Mit der Zeit lernt man aber mehr oder weniger unfreiwillig die gesamte Bandbreite der StraßenverkĂ€ufer und HĂ€ndler kennen.

Da ist dann alles vertreten, was man sich vorstellen kann. HartnÀckige und aggressive Typen, die sich Dir in den Weg stellen oder Dich sogar anfassen. Das mittelschwere Kaliber, die zwar ungeheuer nerven, aber Dich ansonsten in Ruhe lassen. Und zum Schluss noch die eher zaghaften Typen, die es meist bei einer bis zwei Ansprachen belassen, harmlos sind und schnell verstummen.

Zur letzten Kategorie gehören auch die Jungs und MĂ€dels hier in Ubud. Nicht, dass dies nicht auch nerven wĂŒrde, allerdings resultiert der Stress eher aus der QuantitĂ€t als aus der AggressivitĂ€t.

Wenn man also versucht, sich möglichst unauffĂ€llig von A nach B zu bewegen (was völlig unmöglich ist), wird man gefĂŒhlt mindestens alle ein bis drei Meter mit immer den gleichen vorhersehbaren Fragen bombardiert. Klar, ich verstehe das; was sollen die Armen denn auch machen? Es gibt einfach zu wenig Arbeit fĂŒr zu viele Menschen.

Quereinsteiger ohne Ausbildung

„Taxi!?“ oder „Taxi Sir!?“ ist meine persönliche Hass-Phrase Nr.1, wobei es in Ägypten und besonders in Tunesien noch viel schlimmer war. Trotzdem, die Straßen sind gepflastert mit „Taxifahrern“ bzw. Taxi-Angeboten, denn ich gehe davon aus, dass die meisten dieser Dienstleister keine Lizenz oder gar Ausbildung besitzen (was zugegebenermaßen eine reine Unterstellung meinerseits ist).

Der Transportservice beschrĂ€nkt sich in Ubud aber nicht nur auf Autos, sondern primĂ€r, auf die Unmengen von Scootern, die hier ihr Unwesen treiben. Mit den lauten, stinkenden Dingern wird wirklich alles und jeder transportiert – fĂŒr europĂ€ische VerhĂ€ltnisse ist das fast unvorstellbar.

Abartige Variante: „Taxi Boss!?“ Als sich diese Worte zum ersten mal, den Weg durch mein Gehirn in mein Bewusstsein bahnten, wusste ich nicht so recht, ob ich mich jetzt schĂ€men oder es nur als unterwĂŒrfige Taktik ohne Bedeutung abtun sollte.

Ist eine solche Phrase ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit, Hoffnungslosigkeit oder doch nur KalkĂŒl; das sind alles mögliche ErklĂ€rungen. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen, aber es fĂŒhlte sich fĂŒr mich einfach nicht gut an. Vielleicht war das ja das Ziel. Mitleid. Vielleicht soll ja nur ein möglichst schlechtes Gewissen erzwungen werden, Ă€hnlich einem Bettler, der im Grunde genommen ein Business betreibt und seine Situation professionalisiert.

„Taxi Massa!?“ hĂ€tte bei mir die gleichen Emotionen ausgelöst, wie soll ich das denn bitte be- und verwerten? Keine Ahnung!

Ein Traumjob

Im Grunde tun mir die Leute aber Leid, und darum geht es hier, in diesem Text. Die Wenigsten haben sich das bestimmt als Job ertrĂ€umt. Nach dem Motto: „Wenn ich groß bin, möchte ich gerne mal den ganzen Tag mit einem eingeschweißten Schild (fetter Taxi-Schriftzug) in der Hand auf der Straße sitzen und Touristen blöd von der Seite anquatschen. Das wĂ€re großartig! Ich kann unbegrenzt Abgase und Feinstaub konsumieren, bin tödlich gelangweilt und kann zu dem noch frustriert von morgens bis abends auf mein Smartphone glotzen. Das Beste allerdings ist die soziale Anerkennung – und dass ich am Ende des Monats kein Geld habe! Oh ja, das wĂ€re mein Traum!“ Ironie Ende.

Fast genau so hĂ€ufig wie „Taxi?!“ hört man hier „Massaaasch?!“, womit Dir die freundlichen Damen eine ihrer vielen, unterschiedlichen Massagen zuteil werden lassen wollen. (NatĂŒrlich ohne „happy ending“!)
Das Berufsbild unterscheidet sich im Bereich der Akquise nur marginal von dem ihrer mĂ€nnlichen Kollegen. Auch hier unterstelle ich (selbstverstĂ€ndlich ohne fundamentale PrĂŒfung), dass die Ausbildung keinem deutschen Standard entspricht. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Du hier zwangslĂ€ufig schlecht „behandelt“ wirst. Auch ich habe bereits sehr positive Erfahrungen machen dĂŒrfen. GlĂŒck ist dabei das ausschlaggebende Element. Erfahrung, Know-how und die aktuelle Stimmung der Servicekraft bestimmen das Ergebnis. Du musst Dich einfach durchprobieren lassen.

Die Geschlechtertrennung ist ziemlich restriktiv: MĂ€nner sind fĂŒr die Taxis zustĂ€ndig, MĂ€dchen und Frauen fĂŒr die Massage. Meist sitzen die zum Salon gehörenden, einheitlich gekleideten Damen vor ihren Studios, starren ebenfalls mehr oder weniger den ganzen Tag auf ihr Smartphone oder unterhalten sich gerne sehr angeregt – und dann, wenn die Beute in Sichtweite ist, wird der Schlachtruf ausgestoßen: „Massaaasch?!“

„Lateee?!“ ist fĂŒr die Hipster

Bis dato vollkommen unbekannt war mir allerdings „Lateee?!“, womit Dir das bei Muttis und Hipstern so beliebte HeißgetrĂ€nk Latte Macchiato offeriert werden soll. Ich gebe zu, im ersten Moment war ich ein wenig beleidigt, weil ich doch zu keiner dieser Gruppen eine rechte Zugehörigkeit empfinde. Wie kommen die nur da darauf, mich mit „Lateee?!“ anzuquatschen?!

Daraufhin habe ich kurz resĂŒmiert und festgestellt: Das liegt wohl an den Yogis, die hier ĂŒberall rumlaufen! Ubud ist ein Yogi-Mekka, habe ich gelernt. Und dann fiel mir auch wieder ein, dass mich mein erster Taxifahrer, der mich am Flughafen aufgegabelt hat, fragte, ob ich zum Yoga nach Bali gekommen bin.

Damit wÀre das geklÀrt: Ich bin wohl immer noch ein Yoga-Typ, obwohl ich das nun bereits mehrere Jahre nicht mehr aktiv betreibe. Okay, damit kann ich leben.

Kein schöner Tag

Aber, so sehr mir diese gebetsmĂŒhlenartigen Akquisitionsversuche auch noch den letzten Nerv rauben, so Leid tun mir die „Taxifahrer“ und „Masseurinnen“. Du musst Dir einfach mal bewusst machen, also eine Minute wirklich nachfĂŒhlen, wie ein (jeder) Tag dieser Menschen aussieht!

Frustration und Perspektivlosigkeit vernebeln Dein Gehirn. Der Tourist, das goldene Kalb, muss gefunden und geschlachtet werden. Es gibt keine Alternative, keinen besseren Job, keine Optionen, die Du wĂ€hlen könntest. Stumpfsinniges Handeln ist Dein WeggefĂ€hrte. Zuhause sitzt vielleicht Deine Familie und hat Hunger, definitiv muss aber Deine Miete bezahlt werden. Die Konkurrenz ist riesig, es ist ein KĂ€ufermarkt. Du hast hier nichts zu melden. Immer und immer wieder holst Du Dir Deine „Neins“ ab, vielleicht 100, vielleicht 1000mal am Tag, das schreddert auch das letzte bisschen Selbstbewusstsein, ganz sicher.

Nein, ich wĂŒrde nicht tauschen wollen

ZusĂ€tzlich ist die Perspektive der Einheimischen auf die Touristen verfĂ€lscht, was so eine Art Hassliebe entstehen lĂ€sst (ja, auch das unterstelle ich nun wieder; man möge mir verzeihen). Wenn man nur das Portemonnaie vergleicht, ist das Ergebnis eindeutig. Ist aber jeder, der/die hier ĂŒber die Straßen watschelt ein reicher Geldsack mit unendlichen Reserven?

Relativ gesehen wohl eher nicht, aber Hand aufs Herz, die meisten Balinesen könnten sich wohl niemals eine Reise ins Ausland oder geschweige denn einen Urlaub in einem fernen Land leisten. Stattdessen sitzen sie vor den HauseingĂ€ngen, bieten ihre Dienste feil und hoffen auf einen GlĂŒckstreffer, fĂŒr den sich der Tag gelohnt hat.

Gibt es denn Alternativen? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich. Mangelt es „nur“ an ArbeitsplĂ€tzen, oder verbaut den meisten Menschen hier schon ihre Schulbildung jeglichen Ausweg aus dieser misslichen Lage?

Schlimmer geht immer

Ich habe hier auch schon andere ArbeitsplĂ€tze und Bedingungen gesehen. Frauen auf dem Bau sind in Asien alltĂ€glich. Und nicht, dass Du jetzt denkst, die sind fĂŒr die Erfrischungen zustĂ€ndig! Harte, körperliche Arbeit ist angesagt. ZementsĂ€cke, Bauschutt und Materialien schleppen, das sind ihre Aufgaben. Hier gibt es keine geschlechtsspezifische Bevorzugung, im Gegenteil.

Obwohl mir dieses Bild mittlerweile nicht mehr fremd ist, finde ich es immer wieder faszinierend, zu welchen Höchstleistungen diese Damen fĂ€hig sind. Erstaunlich dabei: Es handelt sich nicht etwa um die jungen, vermeidlich stĂ€rkeren „Modelle“. Nein, gerade die Ă€lteren Semester bestreiten hier ihr Auskommen mit einer LeistungsfĂ€higkeit und ZĂ€hheit, die jeden deutschen Bauarbeiter vor Neid erblassen lassen wĂŒrde. Von den deutschen oder anderen europĂ€ischen Frauen mal ganz abgesehen.

Nicht, dass ich dies befĂŒrworten wĂŒrde oder erstrebenswert fĂ€nde, aber hey; es ist der Wahnsinn, was das „schwache“ Geschlecht hier tĂ€glich ackert! Ich unterstelle jetzt mal, dass es den Ă€lteren Damen nicht an Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Freizeit mangelt oder die pure Langeweile sie auf den Bau treibt. Hunger, Fixkosten und vor allem ein fehlendes soziales Netz wird sie wohl vornehmlich motivieren, ihre Zeit in Dreck und Schutt zu verbringen. Da existiert wahrscheinlich kein Amt, welches regelmĂ€ĂŸig Geld ĂŒberweist, mit dem sie ihre Kosten decken können.

Der Service-Sektor – hoffnungslos ĂŒberbelegt

Im Allgemeinen ist hier auf Bali aber der gesamte Service-Sektor hoffnungslos ĂŒberbelegt. Neben den bereits angesprochenen Berufsgruppen fallen einem noch besonders die Restaurants und Ladenlokale auf. Überall knubbeln sich die Angestellten. Vor kurzem habe ich, zusammen mit meinem lieben Vermieter (natĂŒrlich auf dem Roller), eine Mall in Denpasar (Balis Hauptstadt) besucht, um mir ein paar neue Shorts zu kaufen, weil ich so sehr abgenommen habe, dass mir meine alten Hosen vom Arsch fallen. (Das ist aber ein anderes Thema)

Vielleicht lag es am Wochentag, aber kennt Ihr noch die „gute alte“ Zeit, wo sich an der Tankstelle fĂŒnf Leute gleichzeitig um das Wohlergehen Deines Autos kĂŒmmerten? Einer tankt, einer prĂŒft den Reifendruck, einer macht die Scheiben sauber, einer kontrolliert KĂŒhlwasser, einer Öl, und zum Bezahlen musst Du noch nicht einmal aussteigen. Genau dieses Bild hatte ich plötzlich vor Augen, als ich die Textilabteilung des Einkaufscenters betreten habe. Das VerhĂ€ltnis von Angestellten zu Kunden ist, sagen wir mal, sehr ungewohnt und proportional nicht angemessen.

Ein Vergleich zur Heimat: In einem deutschen Kaufhaus findest Du, wenn Du „GlĂŒck“ hast, keinen einzigen VerkĂ€ufer/in mehr auf der gesamten Etage – auch dann nicht, wenn Du Dich intensiv bemĂŒhst und aktiv nach ihnen suchst.

Aus dieser Beobachtung schlussfolgere ich jetzt mal kĂŒhn: Personal „kost nix“. Was mich dann wiederum wohl folgerichtig zu dem Ergebnis fĂŒhrt, dass dies auch keine wirkliche Alternative oder gar so etwas wie eine Karrierechance fĂŒr die zahllosen Taxifahrer und Masseurinnen ist.

Die Möglichkeiten sind begrenzt

Zusammenfassend kann mal wohl sagen, die Möglichkeiten sind begrenzt, und die meisten sind froh, ĂŒberhaupt einen bezahlten Job zu haben, egal wie Scheiße, schlecht bezahlt und stumpfsinnig er auch sein mag.

Wenn ich jetzt noch die Kundenfrequenz und das Kaufvolumen in die Gleichung integriere, komme ich ehrlich gesagt zu keinem vernĂŒnftigen Ergebnis. Das wirtschaftliche Konzept ist mir schleierhaft. Deutsche Aushilfsjobs, auf 450 €- oder wie auch immer gearteter Basis, wĂ€re hier eher ein gehobenes Einkommen.

Nein, ich wĂŒrde wirklich nicht tauschen wollen, weder mit den Taxifahrern, noch den Masseurinnen oder den tapferen Soldaten im Service-Bereich. Allesamt sind wahre Knochenjobs, so oder so. Viel Arbeit oder Zeit und wenig Geld, so viel ist sicher, auch ohne empirische Studie.

Freundlich und respektvoll bleiben

Habe ich Mitleid? Ja, ich gebe es zu, aus meiner Perspektive sicher. Allerdings gibt es Schlimmeres, es gibt ja immer Schlimmeres. Trotzdem, ich bemĂŒhe mich nun redlich, auf alle „Taxi!?“ und „Massaaasch?! – Rufe so respektvoll und freundlich wie irgend möglich, zu reagieren. Das gelingt mir leider nicht immer, manchmal ist das Maß einfach voll und das Glas lĂ€uft ĂŒber. Nach gefĂŒhlten 1000 Ansprachen pro Tag verliere ich die Geduld, und der buddhistische Gleichmut geht flöten. Nein, nein, nein, ich will nicht! Seht ihr das denn nicht?!

Nein, tun sie nicht, oder vielleicht doch, aber sie mĂŒssen es ja zumindest versuchen. Egal, wie hoffnungslos die Aussicht auf Erfolg auch sein mag. Das Gesetz der großen Zahl, eine alte VerkĂ€uferregel, das ist ihr Job, ob mir das nun passt oder nicht. Ich werde es nicht Ă€ndern.

Vor ein paar Tagen, hat mich nachts ein VerkĂ€ufer angesprochen. Er stand alleine und triefend nass auf der Straße. Ich sollte eines dieser billigen Regencapes (dĂŒnne, flatterige PlastiktĂŒten) bei ihm kaufen. Das ist hier in den Tropen, wo es stĂ€ndig regnet, ebenfalls ein gĂ€ngiges GeschĂ€ftsmodell. Immer, wenn die Schleusen des Himmels sich öffnen, tauchen die Jungs (oder auch Frauen oder Kinder) plötzlich auf. Sie hoffen auf Touristen, die ungeschĂŒtzt durch die Gegend eiern.

Nun kommt das Bemerkenswerte: Ich trug bereits mein eigenes Cape und war bestens vor dem bösen Regen geschĂŒtzt. Außerdem handelt es sich dabei nicht um so eine dĂŒnne PlastiktĂŒte, wie er sie mir gerade entgegen reichte. Die Situation war offensichtlich: Es bestand absolut kein Bedarf. Das war sofort und ohne jeden Zweifel auch fĂŒr den Cape-VerkĂ€ufer zu erkennen.

Verdutzt blieb ich stehen und schaute ihn sprachlos an. Er schaute mich ebenfalls an und zog sogleich sein Angebot zurĂŒck. Dann sagte er nur: „OK, thank you“. Ich setzte meinen Heimweg fort und musste weinen: TrĂ€nen im Regen.

Aber ich werde mich bemĂŒhen. Ich werde „‚FĂŒnfe gerade sein lassen“, einatmen, ausatmen und versuchen, alle negativen Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen.

Wer weiß, vielleicht gelingt es mir ja wenigstens ein bisschen, und vielleicht kann ich mein Karma so wieder befrieden.

 

2 Kommentare

  1. Hallo Hase… ein sehr interessanter und authentischer Artikel. Jaaa das Leben ist nicht ĂŒberall so *leicht* im Vergleich zu Deutschland. Wir haben auch Probleme aber halt ganz andere. Vergleichsweise stöhnen wir echt fĂŒr Kinkerlitzchen. Wie schön das du schreibst, dass du weinen musstest. Klar kannst du nicht jedem etwas abkaufen nur um dein Gewissen zu beruhigen. Hey den Menschen geht es nicht soooo schlecht. Die kennen das Leben nicht anders, sind damit groß geworden. Ähnlich wie das Leben der Hunde. Wenn ich einen dĂŒnnen, zotteligen, humpelnden Hund im Ausland sehe, könnte ich nur heulen. Aber die Tiere kommen zurecht-lieben die Freiheit-kennen es nicht anders und verhungern tun se auch net. Nimm dir das nicht so zu Herzen und wenn du magst gehst du bei regen eben nochmal an diesen Ort und hĂ€lst Ausschau nach diesem VerkĂ€ufer… drĂŒckst ihm ein paar MĂŒnzen oder Scheine in die Finger -ohne ein Cape zu nehmen- oder wĂŒnschst ihm alles gut. Mike vor Netto behandele ich auch so ab und an-auch wenn ich weiß, dass ich damit seinen Bier oder Drogenkonsum unterstĂŒtze. Was soll’s? Wenn ich es nicht mache, dann jemand anderes… freue mich sehr auf weitere warne Geschichten von Indonesien :o) … drĂŒck dich du Kokosnuss…..

    1. Liebste Barbara,
      vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar!

      Jetzt fĂŒhle ich mich gerade, wie ein “dĂŒnner, zotteliger, humpelnder Hund im Ausland”. Die freuen sich nĂ€mlich auch immer ganz dolle, wenn Du ihnen etwas Zuwendung angedeihen lĂ€sst
 😉

      Den Rest Deines Kommentars kann ich eigentlich auch nur (zu 95%) unterschreiben.

      Thematisch kommt da leider noch mal was, in die gleiche Richtung. Ist fĂŒr mich immer sehr schwer, das nicht an mich ran zu lassen.

      Liebste GrĂŒĂŸe
      Deine Kokosnuss

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