Kleiner Spielzeugsoldat wird beinahe von groĂźem Schuh zertreten

In den Klauen von Amazon, Nestlé und Danone

Kleine Händler gegen böse Großkonzerne

Prolog

Um besser auf den Punkt zu kommen, schmeiße ich in diesem Text mit sehr vielen Verallgemeinerungen um mich. Natürlich geht es nur um das Aufzeigen von generellen Strömungen und Tendenzen, die niemals alle Menschen individuell abbilden können.

Ich führe das auch nur voran, weil ich finde, dass dies ein sehr sensibles Thema ist, von dem vielleicht einige sehr betroffen sind. Vielleicht gibt es sogar einen thematischen Bezug zu persönlichen Schicksalen. Andererseits heißt das auch nicht, dass sich niemand angesprochen fühlen soll. Also; Es ist, und darum dreht sich hier eigentlich auch alles, Deine Entscheidung.

Der Verbraucher ist vollkommen machtlos

Ich kann es nicht mehr hören!1

Es scheint unser erklärtes Ziel zu sein, uns permanent selbst zu entmündigen. Wir leugnen oder verdrängen ständig offensichtliche Tatsachen. Wir rufen nach neuen Gesetzen, der Mama oder machen sonst wen für alles Mögliche verantwortlich. Im Anschluss fordern wir rebellisch: “Da müsste mal was unternommen werden!”

Was ist nur los mit uns?

Sind wir mittlerweile ein Volk von devoten, handlungsunfähigen, obrigkeitshörigen, kleinen Kindern? Oder wollen wir das vielleicht nur glauben, weil es sich so schön warm, “sicher” und bequem anfühlt in unserer Opferrolle?

Das Märchen über die kleinen Händler und die großen, bösen Konzerne

Das Geschäftsmodell der „bösen Konzerne“ ist doch ganz einfach. Sie versorgen uns mit genau dem Stoff, wonach unsere unersättliche Konsumenten-Seele schreit. Eigentlich ist damit die Analyse auch schon abgeschlossen.

Aber wie konnte es nur so weit kommen?

  • Wir haben die kleinen Händler vernichtet
  • Wir haben sie verhungern und verdursten lassen
  • Wir haben ĂĽber Jahre hinweg alles beobachtet und nichts unternommen
  • Wir fĂĽttern Amazon, Apple, Danone, Nestle und all die vielen anderen, bis sie platzen
  • Wir schmeiĂźen diesen Konzernen freiwillig unser ganzes Geld in den Rachen
  • Wir konsumieren Einwegprodukte und verseuchen unsere Umwelt
  • Wir kaufen Fleisch fĂĽr 49 Cent und Döner fĂĽr 1,50 Euro
  • Wir kaufen H&M und Primark leer – Hauptsache billig
  • Wir kaufen und konsumieren grenzenlos, ohne zu hinterfragen
  • Wir geben unser Gehirn inklusive Gewissen an der Supermarktkasse ab
  • (ich kĂĽrze das hier ab)

Das „schlechte“ Gewissen

Und wenn dann plötzlich doch einmal, meist aus aktuellem Anlass, das Gewissen hinter irgendeiner Ecke hervorspringt und uns erschreckt, was tun wir dann? Ganz einfach: Wir liken oder haten irgendetwas auf Facebook, und die Sache ist erledigt.

Danach geht alles seinen gewohnten Gang. Ich vermute, so manche große Marketingabteilung feiert regelmäßig Partys. Denn eins ist sicher: Der Verbraucher ist niemals nachtragend. Bevor die ihre Strategie ändern können, haben wir das schon längst wieder vergessen und/oder verdrängt.

Wer von euch ohne SĂĽnde ist…

Ich bin definitiv nicht ohne Sünde. Aber ich denke trotzdem, ich darf mal einen Stein werfen; vielleicht schlägt er ja ein paar Wellen. Mittlerweile sehe ich es sogar als meine persönliche Pflicht an. Eine Pflicht, die vielleicht jeder einmal für seinen eigenen Handlungsbereich und sein persönliches Umfeld in Betracht ziehen sollte.

Aber liebe Leute, eines kann ich Euch schon sagen: Das macht echt keinen SpaĂź, und Freunde machst Du Dir damit auch nicht.

Worum geht es ĂĽberhaupt

Es geht mir aber überhaupt nicht darum, ob Amazon, Apple, Primark und Nestlé noch fetter und größer werden, welche Geschäftsgebaren sie an den Tag legen oder welche Produkte sie verkaufen2.

Es geht mir einzig und alleine darum, wie wir es immer wieder schaffen, uns selbst aus der Gleichung zu nehmen, nur um unser Gewissen zu beruhigen. Wegschauen, Ignorieren und Verdrängen sind allerdings keine wirklich guten Strategien, falls man ehrlich eine Veränderung anstrebt.

Aber eigentlich kauft ja auch kaum jemand bei Amazon. Die Wenigsten kaufen auch die ganzen Produkte von den anderen bösen, großen Konzernen, so ist es zumindest in meinem Bekanntenkreis. Die essen auch kaum Fleisch, und wenn, dann kaufen sie das immer nur beim Bio-Bauern. Mit den Anderen, also der breiten Masse (ca. 95 %), habe ich quasi keinen Kontakt. Die gehen mir alle aus dem Weg. Die kenne ich nur als anonyme Zahl in irgendeiner Statistik. Mittlerweile bin ich mir fast sicher, die laufen gar nicht frei herum, also wohnen die irgendwie in ihren Statistiken.

„Ich liebe Amazon“

Ich versuche, das Ganze mal am Beispiel Amazon zu verdeutlichen. Ich gebe es ehrlich zu. Denn ehrlich sein ist ganz einfach und schafft einen klaren Kopf. Wenn ich in Deutschland bin, kaufe ich dort fast alles ein, was ich zum Leben brauche. Ich freue mich über jede neue Produktkategorie. Außer frische Lebensmittel, die besorge ich mir auf dem Wochenmarkt oder bei “meinem”3 Türken.

Shoppen, bis der Arzt kommt

Generell hasse ich es, einzukaufen. Ich finde es “abartig”, mich in die Stadt zu quälen, um dort “shoppen zu gehen” (alleine die Wortkombination lässt mich erschaudern). Lustgewinn durch Kaufen. Das funktioniert bei mir nicht, und ehrlich gesagt finde ich das auch nicht so schlimm. Lieber alles schnell erledigen – rein, raus, fertig. Den zeitlichen Aufwand möchte ich so gering wie möglich halten. So ähnlich wie Zähneputzen oder Haarewaschen – frei nach dem Motto „so schnell wie möglich, so lange wie nötig“. Diesbezüglich passt Amazon einfach perfekt.

Kein Mitleid für die Händler

Ich bemitleide auch nicht per se die Buchhändler (oder alle anderen Händler), die sich wegen Amazon stark umstellen oder sogar ihr Geschäft aufgeben mussten. Ich kann mich auch noch sehr gut an die Prä-Amazon-Ära erinnern, ist ja noch nicht so lange her. Nicht selten hatte man es mit unfreundlichen, unmotivierten oder uninformierten Verkäufern oder Händlern zu tun. Außerdem musste man stundenlang in Innenstädten und irgendwelchen Läden um­her­ir­ren, um das passende Produkt zu finden.

Ignoranz und Arroganz

Und was passierte, als die Präsenz von Amazon nicht mehr zu leugnen war? Oftmals immer noch nicht viel! „Ich bin Jack’s vollkommenes Defizit an Überraschungen…“ Lange Zeit wurde trotzdem an alten Strukturen festgehalten, die Realität verleugnet oder sich über den neuen Konkurrenten lustig gemacht. Gleichzeitig hat man ihn damit nicht einmal ernst genommen oder zumindest stark unterschätzt.

Amazon hatte leichtes Spiel, der Weg war frei. Und die lokalen Händler kümmerten sich quasi selbsttätig um die Werbung für den neuen Mitspieler.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Erst, als dann auch der letzte lokale Händler merkte, dass der Wandel unaufhaltsam war, fand teilweise ein Umdenken statt. Natürlich waren zu diesem Zeitpunkt schon einige Schiffe gesunken. Die Folge: unkontrollierter Aktionismus. Jetzt ruderte plötzlich jeder um sein Leben, der Kunde war wieder König; verzweifelt hisste man die Service-Flagge. Für viele allerdings kam jede Rettung zu spät – sie gingen einfach unter in dieser bis heute andauernden epischen Schlacht.

Eisberg voraus

Komischerweise gab es aber auch noch eine andere Sorte von Händlern. Sie haben den Eisberg schon von Weitem gesehen und die Gefahr entsprechend ernst genommen. Sie haben die Situation analysiert und Entscheidungen getroffen. Umstrukturierung oder Neuanfang. Chancen und Risiken abwägen, Nischen besetzen, Neues ausprobieren und nach vorne schauen, das waren ihre Leitsätze.

Sie haben nicht arrogant und überheblich an alten Mustern geklebt. Sie haben sich rechtzeitig einen Platz im Rettungsboot reserviert. Und viele von diesen Händlern, das unterstelle ich einfach einmal, wollen heute bestimmt nicht mehr zurück, auf ihren alten Dampfer. Ja, echt komisch!

Vorwärts immer rückwärts nimmer

Und was bedeutet das jetzt? Nichts. Genauer gesagt, nicht Besonderes. Das ist nun mal der Lauf der Dinge, ganz einfach. Altes vergeht und Neues entsteht. “Vorwärts immer, rückwärts nimmer”4.

Und bei allem Schlechten, was man Amazon jetzt nachsagen oder sicher auch anrechnen muss, ist doch wohl auch offensichtlich, dass in der Tat sehr viel Neues entstanden ist. Neue Händler, neue Arbeitsplätze, neue Produkte, neue Geschäftsbeziehungen, mehr Markttransparenz, usw.. Die Welt ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß, und das ist auch gut so.

Jetzt könntest Du vielleicht einwenden: “Ja klar, du alter Bock, du blöder Honk, du hast gut reden, du bist ja auch nicht persönlich betroffen!” Aber Obacht! Das entspricht nicht so ganz den Tatsachen. Ich habe in meinem Leben schon so einiges gemacht, aber in zwei (sehr unterschiedlichen) Berufen, war ich jeweils mehr als zehn Jahre tätig.

FĂĽr beide habe ich eine mehr oder weniger lange Ausbildung absolviert und mich aktiv fortgebildet. (Nichts Akademisches oder so, dazu fehlt mir der Grips) Der Einsatz hat sich aber, langfristig gesehen, nicht ausgezahlt. Mein erster Ausbildungsberuf ist komplett verschwunden, und das zweite Berufsbild verdĂĽnnisiert sich auch zusehends.

Das ist vielleicht schade, aber nicht zu ändern. Kürschner und Hufschmiede siehst Du heute auch nicht mehr an jeder Straßenecke, so wie es früher gang und gebe war – und so lange ist das ja auch noch nicht her.

Verlogene Anteilnahme auf Facebook

Besonders “lustig” finde ich dann aber diejenigen, die zwar schon seit zehn Jahren nichts mehr bei ihrem lokalen Händler gekauft haben, aber wenn die Bude dann Konkurs anmeldet, können sie ihre “aufrichtige” Anteilnahme einfach nicht mehr zurückhalten. Jeder muss noch mal schnell und natürlich öffentlich sein verlogenes Mitgefühl heucheln.

Ein Wettstreit von Trauer, Herzschmerz und romantischen Kindheitserinnerungen geben sich ein Stelldichein. Man möchte am liebsten sofort in Tränen ausbrechen – und sich gleichzeitig übergeben.

Rettung in Sicht, fĂĽr die zerbrochenen Seelen

Aber keine Sorge, Rettung naht, wenn auch nicht, für den kleinen Krämerladen der jetzt seine Angestellten feuern und die Butze dicht machen muss. Aber immerhin, den wahrhaft trauernden Seelen auf Facebook, denen kann schnell geholfen werden. Der Schuldige ist zum Glück bald identifiziert und wurde ordnungsgemäß an den Pranger gestellt. Sie soll brennen, die Hexe! Die heilige Inquisition lässt grüßen.

Von nun an können alle ihrem ungezügelten Hass freien Lauf lassen. Und, wer ist wohl das schreckliche Monster? Genau: Der böse, böse Amazon, der hat wieder einmal einen armen, kleinen Händler zum Frühstück verschluckt, denn darin sind sich alle sofort einig. (Das gesamte Schauspiel findet natürlich auf Facebook statt – ?!?) Also, wenn das kein Zynismus ist.

Offen und ehrlich

Aber noch einmal: “Ich liebe Amazon”, und sage das hier offen und ehrlich. Mir ist vollkommen bewusst, was das bedeutet. Ich weiß, dass das nicht die “Guten” sind. Aber ich treffe eine Entscheidung und stehe dazu. Ich lebe gleichfalls mit den Konsequenzen, das ist doch logisch. Ich verleugne nichts und übernehme die Verantwortung für mein Handeln. Wo ist das Problem?

Hält diese Liebe ewig? Werde ich meine Entscheidung bereuen? Was bringt die Zukunft? Keine Ahnung! Woher soll ich das denn wissen? Aber das spielt doch auch keine Rolle. Sämtliche Verhaltensweisen müssen ständig neu überdacht und kontrolliert werden. Das ist ebenfalls ein natürlicher fortlaufender Prozess. Man checkt die Sachlage, wägt neu ab, und daraufhin fährt man fort wie bisher oder revidiert seine Entscheidung und geht neue Wege.

Möge die Macht mit Dir sein

Aber der Punkt ist doch der: Du hast die Macht! Lass Dir doch nicht einreden, Du könntest nichts ausrichten oder nur die Anderen sitzen am längeren Hebel. Jeder Einzelne kann alles verändern, Du musst es nur auch tun! Wie das alte Sprichwort schon sagt: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es”.

Du alleine entscheidest, welche Produkte Du kaufst und welche Du im Regal liegen lässt. Du alleine entscheidest, ob Du Deinen lokalen Händler unterstützen möchtest oder nicht. Du alleine entscheidest, auf welcher Seite der Macht Du stehen möchtest. Fertig, das ist auch schon alles – der Rest ergibt sich von alleine. Die Beweise liegen uns doch in ausreichender Menge als gesicherte Erkenntnisse und für jeden offensichtlich vor. Das kann doch wohl heute keiner mehr ernsthaft leugnen wollen.

Wir sind das Volk

Ist das alles schon wieder in Vergessenheit geraten? Früher sind die Menschen tatsächlich noch auf die Straße gegangen, um für ihre Überzeugungen einzutreten. Und ich meine jetzt nicht nur das Volk in der (ehemaligen) DDR. Nein, überall in der Geschichte wurde immer auch gekämpft. Ganz oben auf der Liste stand stets das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Entscheidungen. Aber heute sind wir nur noch faul, träge und satt. Stattdessen kämpfen wir gegen Zivilisationskrankheiten. Verrückte Welt!

Wir leben zum Glück nicht in einem Polizeistaat und auch nicht mehr in einer Diktatur. Aber wofür werden diese erkämpften Rechte nun eingetauscht? Drogen fürs Volk: Konsum, Bequemlichkeit und Daily-Soap? Echt jetzt, mehr haben wir nicht mehr zu bieten? Heute kann und darf jeder seine eigenen Entscheidung treffen, und das ist nichts Selbstverständliches, wenn man sich mal in der Welt umschaut.

Lass Dir dieses kostbare Privileg nicht nehmen. Gib dieses mächtige Schwert nicht freiwillig aus der Hand und lasse Dich damit köpfen. Du bist die wahre Macht. Du kannst alles verändern, wenn Du nur willst.


FuĂźnoten:

1. Mehrere aktuelle Ereignisse veranlassen mich zu diesem Text. Plötzlich, innerhalb von drei Tagen, prasseln sie auf mich ein. Jetzt “muss” ich mich wieder ärgern und aufregen. Doch an sich widerstrebt mir das; ich will mich eigentlich nicht so verhalten, aber ich habe mich nicht im Griff. Obwohl ich mir sicher bin, dass mein Verhalten nicht gut für mein Karma ist, kann ich es nicht lassen.

Ehrlich gesagt, und ich will ja ehrlich sein, finde ich das irgendwie doof und schwach von mir. Andererseits denke ich dann aber wieder: Vielleicht kann ich mit dem kleinen Stein, den ich in den großen Teich werfe, ja doch ein paar Wellen schlagen und irgendetwas Positives bewirken. So gesehen fände ich das dann wieder gut. Wie auch immer, ich habe eine Entscheidung getroffen.
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2. Jedenfalls nicht an dieser Stelle. Selbstverständlich gäbe es da Einiges, was man anführen könnte, wie zum Beispiel Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Knebelverträge mit Zulieferern und Händlern, Werbestrategien, Materialien, usw..

Und was ist mit NestlĂ©? Bei dem „Verein“, weiĂź man ja garnicht, wo man anfangen soll. Zerstörter Regenwald, Gentechnik, Kinderarbeit, Sklaverei, ĂĽbelste Massenpropaganda, perverse Manipulation der Menschen und natĂĽrlich die Kontrolle von Trinkwasser in den ärmsten Ländern der Erde.

Über all das kann sich heute jeder in wenigen Minuten über Google, YouTube oder Wikipedia selbst informieren. Dort kann man übrigens auch über erfolgreiche Aktionen lesen, wo sich Menschen gewehrt haben und selbst Nestlé zum Handeln gezwungen haben.

Wie gesagt, da gäbe es so einiges, aber nicht hier und heute. Heute geht es nur um unseren Handlungsbereich und die Macht, die wir als „Verbraucher“ besitzen.
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3. Nein, es ist nicht wirklich mein Türke, also, ich meine, ich besitze ihn nicht. Es wurde nicht klammheimlich (offiziell) die Leibeigenschaft eingeführt. Ich finde nur diese Redewendung, immer wenn ich sie höre, so interessant und eigenartig. Deshalb verwende ich sie auch einmal. Langfristig übrigens eine schlaue Strategie der Türken, den Obst- und Gemüsesektor zu kontrollieren – die lassen sich schwieriger durch Onlineshops ersetzen.
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4. Falls jemandem das Zitat nicht bekannt sein sollte: Erich Honecker. In der Gründerzeit der DDR geprägte Losung. Zitiert in der Festansprache zum 40. Jahrestag der DDR, 7. Oktober 1989. Allerdings hat er es wohl auch “nur” zitiert, aber trotzdem ergibt das eine lustige Anekdote, wie ich finde. Die entsprechenden Links: WikiquoteYouTube
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